There is a risk that this shift in the commercial business model towards data analytics will result in the knowledge society becoming privatised, and that ultimately it will no longer be the public sector but increasingly private companies that are privy to knowledge about research content and trends, its institutions and stakeholders.
Potentially, research tracking of this kind can fundamentally contradict academic freedom and informational self-determination. It can endanger scientists and hinder the freedom of compe- tition in the field of information provision. For this reason, scholars and academic instituti ons must become aware of the problem and clarify the legal, technical and ethical framework con- ditions of their information supply – not least so as to avoid involuntarily violating applicable law, but also to ensure that academics are appropriately informed and protected.
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Allgemeine Information
Nr. 43
20. Mai 2021Datentracking in der WissenschaftInformationspapier des Ausschusses für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme ist erschienen
Der Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein Informationspapier zum Thema „Datentracking in der Wissenschaft“ veröffentlicht. Dieses Informationspapier beschreibt die digitale Nachverfolgung von wissenschaftlichen Aktivitäten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen täglich eine Vielzahl von digitalen Informationsressourcen wie zum Beispiel Literatur- und Volltextdatenbanken. Häufig fallen dabei Nutzungsspuren an, die Aufschluss geben über gesuchte und genutzte Inhalte, Verweildauern und andere Arten der wissenschaftlichen Aktivität. Diese Nutzungsspuren können von den Anbietenden der Informationsressourcen festgehalten, aggregiert und weiterverwendet oder verkauft werden.Das Informationspapier legt die Transformation von Wissenschaftsverlagen hin zu Data Analytics Businesses dar, verweist auf die Konsequenzen daraus für die Wissenschaft und deren Einrichtungen und benennt die zum Einsatz kommenden Typen der Datengewinnung. Damit dient es vor allem der Darstellung gegenwärtiger Praktiken und soll zu Diskussionen über deren Konsequenzen für die Wissenschaft anregen. Es richtet sich an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie alle Akteure in der Wissenschaftslandschaft.Weiterführende InformationenZum Informationspapier „Datentracking in der Wissenschaft“ des AWBI:Das Informationspapier ist auch auf Englisch verfügbar:Ansprechpartnerinnen in der Geschäftsstelle:Dr. Angela Holzer, Tel. +49 228 885-2568, angela.holzer@dfg.deDr. Juliane Kant, Tel. +49 228 885-2009, juliane.kant@dfg.de