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Die
Medienobservationen haben neue Beiträge veröffentlicht:
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Julia Lebe
THE SINNER (2017). Klassischer Krimi oder Aufklärung eines Tabubruchs.
Oberflächlich erzählt THE SINNER die Geschichte des Kriminalpolizisten Harry Ambrose, der die wahren Motive hinter dem mysteriösen Mord von Cora Tanetti an einem anderen Badegast sucht. Ein verdrängtes Trauma und ihre Kindheit voller Buße, Enthaltsamkeit und religiösem Fanatismus seitens der Mutter scheinen der Auslöser gewesen zu sein. Polizei und Justiz bringen somit Licht in Coras nebulös, religiös verwobenes Unterbewusstes und sorgen für die empirische Aufklärung des Falls. Eigentlich jedoch – so meine These – werden in THE SINNER mystische Opferfeste, Totems und Tabus verhandelt. Allerdings stehen sich Magie und Ratio nicht unversöhnlich gegenüber oder vermischen sich gar. Vielmehr wird der Mord als Überschreitung der innerdiegetischen Rechtsordnung, parallel zu den Tabubrüchen in der Tiefenstruktur verhandelt. Werden durch diese Parallelführung etwaige Grenzen und Sanktionssysteme einer – wenn man so will – magischen (Rechts-?)Ordnung durchdekliniert?
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Bernd Scheffer
Lebensgefühle um 1968
Oberflächlich Der folgende Beitrag skizziert verschiedene Gefühlslagen der Zeit um 1968. Er ist vorwiegend psychologisch ausgerichtet - und weicht insofern ab von den vielen, meist soziologischen und politischen Beschreibungen jener Jahre.
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Über Anregungen oder Kritik freuen wir uns:
redaktion@medienobservationen.de
mit herzlichen Grüßen,
Oliver Jahraus, Stephan Packard, Bernd Scheffer
& Redaktion Medienobservationen
(München, 10.07.2018)
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Medienobservationen - Der andere Blick
ISSN 1612-7315
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