Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
Die
Medienobservationen haben einen neuen Beitrag veröffentlicht:
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Das Melodrama und das notwendige „Andere“. Ressentimentalität als Zugang zur melodramatischen Konstellation. Eine Notiz zu einer wegweisenden Überlegung
Die melodramatische
Konstellation von Rollen in Film und Theater (in abgemilderter Form auch in der
Literatur) und die fatale Verquickung des Bemühens der Figuren um Kontrolle und
Verlust sind oft als genuine Qualität der melodramatischen Erzählung und der
mit ihr zugleich ermöglichten Konstitution der bürgerlichen Konzeption des
Subjekts angesehen worden. Allerdings zeigt sich unter anderem Blickwinkel das
Melodramatische als ethische Diskursformation, in der ein notwendiges
„Anderes" als den Figuren entgegenstehende Wertkategorie im Spiel ist, der
die Frage nach der Sentimentalität insbesondere der Schlüsse neu stellt.
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Über Anregungen oder Kritik freuen wir uns:
redaktion@medienobservationen.de
mit herzlichen Grüßen,
Oliver Jahraus, Stephan Packard, Bernd Scheffer
& Redaktion Medienobservationen
(München, 20.11.2017)
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Medienobservationen - Der andere Blick
ISSN 1612-7315
Universität München
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