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Lars Robert Krautschick

 

Kunst = Realität + x? Auf der Suche nach einer Gegenständlichkeit des Hyperrealismus

 

 

Mit dem Begriff Hyperrealismus erfasst die Hermeneutik eine spezifische Art der Ästhetik – und zwar die einer übertriebenen Realitätssimulation. Insbesondere im 21. Jahrhundert tritt diese Erscheinungsform in diversen populärkulturellen Artefakten wie auch in Malerei, Theater, Film und Fernsehen auf und liefert damit Fallbeispiele, die an den philosophischen Diskurs (Baudrillard etc.) anknüpfen. Allerdings finden sich ästhetische auch dramaturgische Vorreiter dieser Strömung bereits im Naturalismus des 19. Jahrhunderts oder im Fotorealismus des 20. Jahrhunderts, die allesamt ihre Arbeiten mit idealistischen Zielen verknüpfen. Welche Ziele verfolgt diesbezüglich der Hyperrealismus des 21. Jahrhunderts? Um derartigen Fragen auf den Grund zu gehen, wählt dieser Artikel die Herangehensweise, den Hyperrealismus als distribuierte Ästhetik aufzufassen.


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mit herzlichen Grüßen,
Oliver Jahraus, Bernd Scheffer & Redaktion Medienobservationen
(München, 12.04.2016)
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Medienobservationen - Der andere Blick

ISSN 1612-7315

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