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Die Medienobservationen haben einen neuen Beitrag veröffentlicht:

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Vera Mader

 

Der Bunker als Monitor - Unbreakable Kimmy Schmidt und die Ästhetik der Hysterie im Fernsehen

 

Fernsehen wurde durch seine der Hysterie vergleichbare Begehrensstruktur des Gesehen-werden-wollens bereits als psychopathologischer Komplex beschrieben. Meine Überlegungen zur Traumaerzählung in Unbreakable Kimmy Schmidt und der daraus hervorgehende Vorschlag einer Hysterie-Ästhetik knüpfen an ebendiese Affinität zwischen Fernsehen und Trauma an. Unbreakable Kimmy Schmidt übt sich im hysterisch-performativen Vorgang der (Bild- und) Affektsimulation, wendet die traumatisch-pathologische Struktur der (inhärent seriellen) Wiederholung an und schreibt diese damit nicht nur strukturell der innerdiegetischen Traumaerzählung Kimmy Schmidts ein, sondern reflektiert darüber hinaus die Funktionsweisen des Mediums Fernsehen.

 

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Über Anregungen oder Kritik freuen wir uns: redaktion@medienobservationen.de

mit herzlichen Grüßen,
Oliver Jahraus, Stephan Packard, Bernd Scheffer
& Redaktion Medienobservationen
(München, 20.12.2017)
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Medienobservationen - Der andere Blick

ISSN 1612-7315

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